Sportfluggruppe Lechfeld e.V.

Wo Träume Flügel haben...

News 2017

Mai 2017

Turbo Flugbetrieb!

Nachdem die Tage mit maitypischem Wetter derzeit eher untypisch geworden sind ist es kein Wunder, dass Tage die man als durchaus frühlingshaft bezeichnen kann, auch dementsprechend genutzt werden. So auch gestern bei unserem Windenflugbetrieb. Für 9 Flugschüler stellten wir drei Doppelsitzer (Janus, und zwei  ASK 13) bereit. Vielen Dank auch an unsere drei Lehrer Reinhard, Raimund und Werner die sich den ganzen Tag Zeit nahmen und einen Schulstart nach dem anderen auf dem hinteren Sitz Platz nahmen, unter anderem mit dem Ergebnis, dass drei Schüler nun kurz vor der Umschulung auf den Einsitzer stehen und nur noch die sogenannte „B“ – Prüfung absolvieren müssen und ein weiterer nur zwei Monate nach Schulungsbeginn bereits kurz vor dem Alleinflug steht.



Aber auch unsere jungen und alten Scheininhaber beteiligten sich mit einigen Einsitzern rege am Flugbetrieb und so kamen wir am Ende des Tages auf über 40 Windenstarts. Weiter so! Und während die einen in der Thermik kreisten vertrieb sich die „Ground Crew“ die Zeit mit Schafkopfen am Startwagen =) 




April 2017

Fast-Maibummelflug nach Speyer

Schon lange hatten wir vor einmal nach Speyer zu fliegen, um dort das Technikmuseum zu besuchen. Nun ist es ja gerade so, dass wir wettertechnisch eher sprichwörtlich von der Hand im Mund leben, aber nachdem die Wettervorhersage für das lange Wochenende wenigstens bis Sonntag Sonnenschein versprach, kam der spontane Gedanke auf, dieses Vorhaben nun endlich einmal in die Tat umzusetzen.

Ein Blick in das Buchungssystem unseres Schwestervereines verriet uns, dass offensichtlich noch nicht jeder den Wetterbericht für das bevorstehende Wochenende gelesen hatte, denn die Piper Archer, die wir mitbenutzen dürfen war noch den ganzen Tag verfügbar. Also fix via neuer Messenger Medien eine Nachricht an die anderen unternehmungslustigen Fliegerkollegen geschickt und einen Klick später war der Flieger für den Sonntag unser. Wir verabredeten uns dann für halb acht in der Früh auf dem Flugplatz. So hatten wir nach Flugplanung, Aushallen und Vorflugkontrolle noch genügend Zeit, um eine Tasse Kaffee zu trinken.

Das Technikmuseum Speyer


Blick auf die Albkante zwischen Aalen und Heubach


Für Neun Uhr hatten wir unseren Start geplant, der sich dann allerdings ein paar Minuten verzögert hat, weil unser Flugleiter im Stau auf der Autobahn stand. Aber die Rettung nahte in Form von Joffrey der gerade nach Beendigung des Telefonats um die Ecke kam und freundlicherweise den Notfallflugleiter für uns mimte. Vielen Dank dafür nochmal, Joffrey.

Auf dem Vorfeld


Keine Evakuierungübung, sondern der schnellste Weg zur Toilette - und das nach nur einer Stunde Flugzeit :-)



Ui...!! Schon kurz nach dem Start war klar, dass wir mit ordentlich Rückenwind unserem Ziel entgegen geschoben wurden und bereits nach etwa 45 Minuten konnte Felix den initial call an "Speyer Info" absetzen: "Speyer Info - D-ECMH - Piper Pa28 - VFR -von Lechfeld/ETSL - ca. 10 Minuten östlich ihres Platzes - 3500 Fuss - zur Landung". Da wir bereits schon seit einigen Minuten auf der Platzfrequenz mitgehört hatten wussten wir nicht nur, dass in der Platzrunde schon ordentlilch was los war, sondern, viel besser, dass die Piste 16 in Betrieb war.

Denn jeder der schon mal in Speyer war wird bestätigen, dass der Endanflug auf die 16, so nah vorbei am berühmten Dom, zu einem der schönsten Anflüge in Deutschland gehört.

Im Endanflug vorbei am Dom


In der Liller Halle


Schleicher Ka-6


Lustig, diese Briten


Exakt nach einer Stunde Flugzeit setzten wir bei strammem Seitenwind auf und rollten zu unserer Parkposition vor dem Tower. Beim Bezahlen unserer Landegebühr auf dem Tower bekamen wir vom freundlichen Flugleiter sogar noch Eintrittsgutscheine fürs Museum mit einer Ermäßigung und das Angebot, unser Flugzeug auf der gegenüberliegenden Seite des Flugplatzes beim dortigen Luftsportverein abstellen zu dürfen. Denn von dort aus sind es nur wenige Gehminuten bis zum Haupteingang.

Cool! Also nochmal schnell in den Flieger reingehüpft, umgeparkt, abgestellt, Flugzeug abgeschlossen und fünf Minuten später standen wir an der Kasse des Museums.

Das Technikmuseum, welches sich auf dem historischen Gelände der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke befindet zeigt nicht nur Exponate aus dem Flugzeug- und Autobau, sondern auch aus dem Schiffsbau, der Eisenbahn und der Raumfahrt. In einigen Nebengebäuden finden sich außerdem noch eine Puppenaustellung, eine Uhrensammlung, sowie Musikinstrumente, Grammophone und noch vieles mehr. Es ist schlicht unmöglich alle Ausstellungen und natürlich auch die Ausstellungsobjekte an einem Tag anzuschauen. Also beschränkten wir uns auf die beiden Haupthallen und einige Großobjekte im Außenbereich.

Einer der Stars der Ausstellung


U 9 und das Hausboot der Kelly Family


Unangefochtene Stars des Museums sind ganz sicher die auf einem 20 Meter hohen Gestell stehende voll begehbare Boeing 747, die Antonov An-22, das U-Boot U 9 der Bundesmarine, der Seenotkreuzer John T. Essberger und der Prototyp des russischen Raumfahrtprogramms Buran.

Seenotkreuzer der 44-m-Klasse der DGzRS


Schweres Gerät


Natürlich musste auch eine Mittagspause sein


Nachbau einer Mondlandefähre und des Mondrovers


Der ausgestellte Raumgleiter hat jedoch die Atmosphäre nie verlassen, sondern wurde nur für aerodynamische Flugtests verwendet. Zu diesem Zweck war er mit vier starken Strahltriebwerken ausgerüstet worden, mit denen er wie ein normales Flugzeug starten konnte.

Mit genug Antriebsleistung bringt man eben auch eine Schrankwand zum fliegen.

Insgesamt hat OK-GLI, so sein offizieller Name, 25 Flüge durchgeführt bis er nach mehreren teils unrühmlichen Zwischenstationen schließlich in Speyer seinen würdigen „Altersruhesitz“ gefunden hat.

Raumfähre Buran


Während die Besatzung im Museum die Exponate bestaunt, lässt sich unser Flugzeug die Sonne auf die Nase -äh den Spinner scheinen :-)


Nach dem Besuch der Raumfahrthalle hatten wir noch etwas Zeit und wollten eigentlich noch U 9 anschauen. Aber dort war der Andrang so groß, dass wir uns lieber für eine Vorstellung im IMAX Kino über die Apollo Mondmissionen entschieden. Das passte dann auch perfekt in unseren Zeitplan, denn spätestens gegen halb sechs wollten wir uns ohnehin wieder auf den Rückflug machen. Der Wind, der uns in der Früh noch so freundlich unterstützt hat, war zwar immer noch fleißig am pusten, aber leider auch immer noch aus der gleichen Richtung wie am Morgen. Mit dem Gegenwind dauerte der Flug nach Hause halt nun eine viertel Stunde länger doch eine tolle Fernsicht entschädigte uns für die etwas langsamere „Groundspeed“ und ließ den Wunsch nach einer früheren Ankunft gar nicht erst aufkommen.

Kurz vor sieben Uhr landeten wir wieder in Lechfeld und als letzter Akt dieses schönen Tages blieb uns nur noch das Flugzeug zu waschen, einzuräumen, Papierlage fertig zu machen und danach ein dicken fetten Burger mit Curly Fries zu mampfen.

What a day ;-)

April 2017

Europas größte Messe der allgemeinen Luftfahrt - Wir waren dabei!

Jahr für Jahr pilgern Luftfahrtenthusiasten, Segelflieger, Motorflieger, UL Piloten und alles was sich sonst noch irgendwie in die Lüfte schwingen kann auf die Aero nach Friedrichshafen am Bodensee, um die neuesten Errungenschaften der Luftfahrt zu bestaunen. Vom Jetski der eigentlich ein Tragschrauber ist über Jettrainer die so teuer sind wie ein echter aber letztendlich nur einen Rotax haben und anderen unsinnigen aber auch durchaus sehr sinnvollen und durchdachten Konstruktionen gibt es auf der Aero einfach alles zu sehen. Hier spiegelt sich die gesamte Artenvielfalt der allgemeinen Luftfahrt wieder und wie schon beschrieben kann man auch hier bei so manchem Gerät beinahe schon von einer „Laune der Natur“ sprechen.  Dem Erfindungsreichtum sind einfach keine Grenzen gesetzt. Und auch wir konnten es uns natürlich auch nicht verkneifen uns über den Stand der Technik zu informieren. Während Lukas, Gabriel und Felix bereits am Donnerstag ganz unfliegerisch mit dem Auto fuhren, schnappten sich Olli, Dominik und Raphael die PA 28 und flogen am Freitagabend nach Friedrichshafen, um in der extra für die Messe aufgebauten Zeltstadt zu übernachten und dann am nächsten Tag die Messe zu erkunden. 



Unser besonderes Interesse galt natürlich der Abteilung der nichtmotorisierten Luftfahrzeuge, da wir ja alle auch Segelflieger sind. Und wer sitzt nicht gerne einmal in einem seiner Traumflugzeuge Probe. Vor allem aber faszinierten uns die neuen „Front Electric Sustainer“ Antriebe, die in der Nase des Seglers sitzen und über einen Elektromotor einen kleinen Klapppropeller antreiben, der zum Heimkehren oder teilweise sogar für den Eigenstart genutzt werden kann – für uns auf jeden Fall aufgrund der Einfachheit der Bedienung, der Zuverlässigkeit und der Wartungsfreiheit die Zukunft im Segelflug.

Und natürlich inspirieren einen auch die ausgestellten Businessjets und Turboprops zum Träumen. Auf jeden Fall wieder einmal ein lohnender Ausflug, um sich auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen  und unsere Fliegercrew verband den Rückflug natürlich gleich noch mit einem kleinen Schlenker über die Alpen.  







März 2017

Lechfelder feat. Fursty Segelflieger - Wehe wenn wir losgelassen!

Wie ausgehungerte Flughunde so stürzten sich unsere Segelflieger am vergangenen Wochenende in den Himmel. Bereits am Samstag wurde die Winde aufgebaut und mit dem Schul- und Flugbetrieb begonnen. Während die einen bereits flogen, polierten die anderen noch unsere zweite ASK 13, sodass am Sonntag dann beide zur Verfügung standen. Vier neue Flugschüler, zwei alte und einige, auch neue Scheinpiloten nutzten die Gelegenheit um nach der Winterpause endlich wieder in die Luft zu kommen.  Und wir ließen es krachen. Knapp 60 Starts am Wochenende sprechen für sich. Und wenn die Sonne uns nicht so früh (trotz Zeitumstellung wurde es eng) verlassen hätte wären es wahrscheinlich auch noch mehr geworden. Und auch der Thermikgott ließ uns nicht im Stich und bescherte uns sogar ein bisschen mehr als nur Platzrunden.  Ein super Saisonauftakt, bei dem jeder auf seine Kosten kam und an den wir auf alle Fälle anknüpfen wollen! Ganz nach dem Motto: Think positive – Flaps negative!  







März 2017

Frühlingsflug nach Bremgarten

Die länger werdenden Tage und unsere schon emsig über dem Flugplatz trillernden Feldlerchen zeigen an, dass sich auch die neue Fliegersaison praktisch schon im Startlauf befindet.

Und so waren dann am letzten Sonntag (der übrigens seinem Namen als "Sonn"tag alle Ehre machte) vier unserer Fliegerkameraden nicht mehr zu halten und machten sich auf zu einem Überlandflug nach Bremgarten bei Freiburg, - Felix und Jens als Piloten und Roland und Flo als Mitflieger. Da Roland schon bei den letzten Flügen immer der Kapitän war, musste er dieses Mal leider auf der Rückbank Platz nehmen und sich mit der Rolle des Reiseleiters begnügen, was er aber als gebürtiger Südbadener natürlich sehr gerne übernommen tat.

Noch fix die Taschen...


Nachdem die Papiere gecheckt und die Vorflugkontrolle erledigt war, hob pünktlich um 11 Uhr die "Mike-Hotel" mit unseren vier Freunden in Lechfeld ab und nahm direkten Kurs Richtung Westen. Bereits in 3200 Fuß kamen wir aus der leichten Inversionsschicht heraus und gab uns einen atemberaubenden Ausblick auf die Alpen frei.

...im Flugzeug verstaut,...


"Ha, - bei so einer Fernsicht wird Navigation heute zum Kinderspiel!"

Vorbei an Biberach und dem Federsee in Oberschwaben ging es zunächst bis nach Sigmaringen, um von dort aus ein kleines Stück dem Donautal zu folgen, das links und rechts geschmückt mit malerischen Burgen und Schlösschen bei uns den Eindruck einer Modelleisenbahnlandschaft erweckte.

...dann kanns ja auch schon los gehen!


Schönstes Flugwetter!


Hohenzollernschloss in Sigmaringen.


Einmal an Tuttlingen vorbei, tauchte bald auch schon der Schwarzwald am Horizont auf und seine schon weithin sichtbare höchste Erhebung, der Feldberg, zeigte uns unser langsam näher rückendes Ende des Fluges an, denn dahinter wartete schon die Oberrheinebene und das Markgräflerland auf uns.

Um unser Flugzeug nicht dem Stress eines schnellen Abstieges aussetzten zu müssen haben wir uns entschieden nicht über die schneebedeckte Kuppe des Feldberges zu fliegen, sondern lieber Richtung Freiburg hinab entlang des Dreisamtals sanft unsere Höhe abzubauen.

Ausserdem: Wer will schon nach diesen Winter noch Schnee sehen? Da ist doch die im Frühlingserwachen liegende Münsterstadt wahrlich der angenehmere Anblick.

Frühling im Breisgau. Die Münsterstadt Freiburg.


Anflug auf Bremgarten.

 

"Bremgarten Info" heißt uns Willkommen und gibt uns als Landrichtung die "23" und so können wir von Norden kommend direkt in den Queranflug eindrehen. Super, nach nur etwas mehr als einer Stunde rollen wir auf der immer noch großen Runway des ehemaligen Fliegerhorstes aus, wo einst Phantoms des legendären Eulengeschwaders, dem Aufklärungsgeschwader 51 in den Zeiten des kalten Krieges zu ihren Einsätzen starteten.

Das Geschwader wurde Anfang der 90er Jahre aufgelöst und der Flugplatz von der Luftwaffe aufgegeben. Der Standort, der als einer der beliebtesten in der Bundeswehr galt, wurde daraufhin erfolgreich in einen Industrie- und Gewerbepark konvertiert, wo trotz allem auch noch die Luftfahrt einen Platz gefunden hat.

Als wir bei unserem Flugzeug die Türe öffneten kam uns sofort eine milde Frühlingsbrise entgegen. - "Krass wie warm das hier schon ist"  -  da konnten wir die Jacken und Pullis getrost im Flieger lassen. Nicht umsonst zählt Südbaden zu den wärmsten Regionen Deutschlands.

Sehr lecker!


Da es ohnehin gerade um die Mittagszeit war und bis 14 Uhr am Sonntag keine Starts erfolgen dürfen, haben wir auch gleich die Gunst der Stunde genutzt und sind zum Mittagessen ins, der besser gesagt zum "Fliegerhorst" gegangen. In dem Flugplatzrestaurant, bei dem der bekannte Fernsehkoch Horst Lichter bei der Namesgebung Pate stand, kann man nicht nur hervorragend essen, sondern auch aus dem Gastraum direkt in den angrenzenden Hangar mit wundervoll restaurierten Oldtimerflugzeugen blicken. Das absolute Paradies für jeden Gourmet-Flugzeugfan.

Nach einem sehr feinen Essen war es dann aber schließlich an der Zeit an die Heimreise zu denken. Aber im Gegensatz zum Hinflug sollte auf dem Weg nach Hause noch etwas mehr Sightseeing gemacht werden.

Am Fuße des Schwarzwald entlang ging es nach dem Start Richtung Süden bis zum Dreiländereck, wo Deutschland, Frankreich und die Schweiz aneinader stossen um dann von dort den Hochrhein hinauf zum Rheinfall bei Schaffhausen zu fliegen. Weitere Höhepunkte sollten dann noch der Flug über den Hegau mit seinen markanten Vulkanhügeln und der Flug entlang des Bodensees bis hinauf ins Algäu werden, ehe wir uns nach dem passieren vom Kempten VOR endgültig wieder auf Heimatkurs und somit quasi wieder in unserer vertrauten Lokalflug-Area befanden.

Vier fröhliche Flieger.


Auf dem Weg ins Dreiländereck. Ruine Sausenburg.


Schloss Werenwag über dem Donautal.


Flugplatz Bremgarten.


Festungsruine Hohentwiel.


Der Rheinfall bei Schaffhausen.


Nur knapp 20 Minuten später setzten die Räder der Piper wieder auf unserem Heimatplatz auf und unser Flugleiter konnte nun endlich auch in seinen verdienten Feierabend gehen. Noch schnell das Flugzeug gewaschen und die Papierarbeit erledigt und dann konnten auch wir uns zum Abschluß dieses schönen Tages noch ein "after-flying-Bierchen" schmecken lassen.

Alle waren sich einig dass dieser Sonntag fast etwas von einem Miniurlaub hatte.

 Februar 2017

Faschingsfliegen - Lechfeld Alaaf & Helau

Vergangenes Wochenende lud unsere Fliegerjugend die befreundeten Nachbarvereine zum ersten offiziellen Faschingsfliegen nach Lechfeld ein. Um 11:11 Uhr starteten Roland und Felix zum Faschingsflug und wenig später trafen auch schon die ersten Gäste aus Landsberg und Oberpfaffenhofen mit FK – 9 und Schleicher ASK 16 ein. „Wolle mer se reinlasse?“ 

Natürlich, denn wir hatten schon mal etwas vorbereitet und einen geschmückten Pavillon aufgestellt an dem unsere Jecken ausreichend mit Krapfen, Ausgezogenen und Kaffee versorgt wurden. Und auch aus Neuburg bekamen wir später noch Besuch. 



Die Besatzung war allerdings leicht irritiert, als sie unsere Jugend in Badehose über den Platz laufen sahen – ist ja schließlich erst Februar und die Temperaturen waren, obwohl sonnig alles andere als zum Baden verleitend. Was war da denn los? Als besonderes „Special“ hatte unser Jugendleiter Felix seinen aufblasbaren Pool samt selbst konstruierter Heizung aufgestellt. Bei angenehmen 40° C ließen wir es uns gut gehen und planschten bis in den Sonnenuntergang – Wellness pur am Flugplatz! Auf jeden Fall waren wir uns alle einig, dass unser Faschingsfliegen die besten Voraussetzungen zur Tradition hat! Bis zum nächsten Jahr! 





Januar 2017

Der erste Wolf, der fliegen kann!

Aus Florian Wolf wurde bei der SFG Lechfeld kurz „Flolf“ und aus „Flolf“ wurde diesen Samstag kurzerhand Rundflugflolf, als er beim Flug zur Zugspitze nochmal den in ihr wohnenden Fliegergott besuchte und milde stimmte. Denn nicht viel später stieg unser Flo von der Cessna, in der er als Passagier dabei war, um in unseren Motorsegler Grob G 109. Es dauerte nicht lange und schon hatte er seine drei solo Platzrunden geflogen. Jetzt also Sololf. Ein großer Schritt auf dem Weg zu seinem TMG Classrating, denn Flo ist ja bereits begeisterter Segelflieger, engagierter Windenfahrer und geht mit gutem Beispiel voran. Bis zu seinem ersten Alleinflug im TMG dauerte es nur knapp fünfeinhalb Stunden. Nun muss er  noch einen Alleinüberlandflug über 150 km mit einer Zwischenlandung absolvieren und ist anschließend bereit für die praktische Prüfung. Bedenken muss man dabei, dass dieser junge Mann erst 18 Jahre alt ist!


Wir wünschen dir jetzt schon mal „Always happy landings“ und noch viel Spaß dabei, die Welt nun auch im angetriebenen Flug  erkunden zu können!

Januar 2017

Winter auf dem Lechfeld

 "Ein kalter Januar - bringt ein gutes Jahr" oder "Je kälter ist der Januar - je freudiger das ganze Jahr".



Wenn man den Bauern- und Wetterregeln glauben schenken darf, steht uns dieses Jahr aus Meteorologischer Sicht gesehen ein super Jahr ins Haus, denn einen so klirrend kalten Januar haben wir auf dem Lechfeld schon lange nicht mehr gehabt.

 

Nächte mit Tiefstwerten bis zu -17°C und schon seit Wochen Dauerfrost am Tag lassen nicht nur unsere Flugplatztiere bibbern, sondern auch den einen oder anderen Vereinskollegen mit vereisten Vorfeldern oder zugefrorenen Hangartoren kämpfen. Der Winter hat uns voll im Griff, und wir müssen uns zur Zeit noch mit Ofenwärme statt mit Sonnenwärme begnügen.





Aber kein Flieger wird bestreiten, dass das stapfen durch den knirschenden Schnee zur Halle oder in die Werkstatt, keine sehnsüchtige Gedanken zu der in den Startlöchern stehenden Saison aufkommen läßt, - zu den ersten Streckenflügen im Segelflugzeug, oder zu bestimmten Flugzielen zu denen man aufbrechen möchte, wenn die Sonne ihre ersten warmen Strahlen wieder über den Flugplatz schickt und die Tage wieder länger werden. 

Der Winter hat halt auch etwas (flieger)romantisches.

Liegt im Januar Schnee und Eis - zieht der Segelflieger bald wieder seinen Kreis;

Naja, etwa so ;-)