Sportfluggruppe Lechfeld e.V.

Wo Träume Flügel haben...

News 2018

Oktober 2018

Pilotenschmiede auf dem Lechfeld! Sechs Prüfungen und drei Solos - Unsere Nachwuchspiloten starten durch!

Rekordsaison bei der Sportfluggruppe Lechfeld e.V.!

Der Sommer war nicht nur rekordverdächtig heiß, sondern auch für unsere Ausbildungsabteilung und unsere Nachwuchspiloten äußerst erfolgreich. Im Juni und Juli absolvierten insgesamt gleich vier engagierte Segelflieger die praktischen Prüfung zur Erlangung der SPL. 

Die schnellsten brauchten für den Segelflugschein nur ca. 15 Monate.Zwei unserer Flieger, Christian und Lukas waren gar nicht mehr zu bremsen und begannen direkt im Anschluss mit der Ausbildung für die Erweiterung zur Klassenberechtigung Motorsegler. Beide konnten diese im September ebenfalls erfolgreich mit dem Bestehen der praktischen Prüfung abschließen! Herzlichen Glückwunsch und viele schöne Flüge in unserer G109 oder dem Falken! 



Ganz nebenbei konnten wir auch noch zwei unserer Segelflugschüler, Kilian und Vinzenz solo gehen lassen. Vinzenz konnte sich bereits nach ca. zwei Monaten und nur 37 Starts freifliegen! 


Herzlichen Glückwunsch allen and always happy landings!!

September 2018

Besuch in Zeltweg (LOXZ)

Die Bundeswehr Sportfliegergemeinschaft Fürstenfeldbruck (BwSFGem FFB oder einfach Fürsty) verbindet mit dem Luftsportverein Kondor in Zeltweg in der schönen Steiermark eine seit Jahren bestehende Freundschaft.

Dieses Jahr war es mal wieder an der Zeit diese Freundschaft durch einen Besuch aufzufrischen und auch die Lechfelder ließen es sich nicht nehmen neue Freundschaften in Österreich zu schließen.

Norbert hat mit der Planung Monate verbracht. Es müssen bei uns (Fürsty und Lechfeld) die Piloten gefragt werden, wer mitfliegen möchte. Man braucht einen gemeinsamen Termin mit den Zeltwegern, etc,etc. Aber das langwierigste war wohl, die Erlaubnis des österreichischen Verteidigungsministerium für eine Landegenehmigung ziviler Flugzeuge und eine Zugangsberechtigung für Standortfremde Personen für die Eurofighter-Basis Zeltweg zu bekommen.

Der Sommer macht gerade Pause. Ausgerechnet jetzt...


Idyllisch, die Jausenstation Reicher Hube...


Nach vielen Emails und Telefonaten sollte es das Wochenende 24.-26. August 2018 werden. Doch der gefühlt wochenlange trockene Sommer wollte just an diesem Wochenende eine Verschnaufpause einlegen: Dauerregen mit Nordstau an den Alpen und tiefe Bewölkung!. Keine Chance auf einen Flug. Die natürlich als verstoffwechselbares Gastgeschenk schon eingekauften 60 Weißwürste mussten jetzt die 15 Piloten leider selbst vertilgen. Ein hartes Opfer...

Natürlich hatte aber Norbert in weiser Vorraussicht auch einen Ersatztermin ausgehandelt. 14.-16. September 2018. Auch da durften wir in Zeltweg landen. Wie das aber nun mal mit Ausweichterminen so ist: man freut sich auf den ersten Termin, blockiert seinen Kalender und vergisst dabei den Alternativtermin. So dezimiert sich die Zahl der Piloten dann schon mal von 15 auf 8. Man glaubt es kaum, aber unser angenehmer Sommer 2018 machte auch Anfang September keine anstalten sich davonzustehlen. Aber, just einen Tag vor dem Abflug nach Zeltweg machte sich wieder eine Gewitterfront breit. Ganz Deutschland ist im GAFOR grün und blau, nur südlich der Donau und in den Alpen hängen (wieder) die Wolken in Ameisenkniehöhe! An einen Flug war wieder nicht zu denken.

Es gibt viel zu sehen...


...im Militärluftfahrtmuseum Zeltweg


Na gut es gab schon ein paar Planspiele: Die Anreise über Wien, Ungarn und Slowenien wäre ebenso möglich gewesen, wie der Weg über den Bodensee, Turin und Udine. Mit anderen Worten, wir hätten den Alpenhauptkamm komplett umfliegen müssen. Aber ein Start in Lechfeld wäre ohnehin gar nicht erst möglich gewesen. Wieder selbst die Weißwürste essen? Nix da, der Besuch ist ausgemacht, wir fahren mit dem Auto. Nach fast fünf Stunden Fahrt wurden wir in Zeltweg vom Obmann des LSV Kondor, seiner Frau und Sigi, ihrem 83-jährigem Veteran, herzlich begrüßt. Nach einem kurzen Begrüßungsumtrunk brachte uns Markus zu unseren Unterkünften im Objekt 16 innerhalb der Kaserne.

Am Abend gab es im Casino des BetrSta FIH Hinterstoisser ein herrliches Abendessen gemeinsam mit vielen Mitgliedern des LSV Kondor. Die steirischen Backhendl vom Koch waren vielleicht auch deshalb so gut, weil auch er ein fliegendes Mitglied der Kondor ist.

Vielen lieben Dank an die Fliegerkameraden vom

FC Kondor / Zeltweg für dieses tolle Wochenende...

Schee woars !!


Nach unserem Geschenkeaustausch haben wir, die Alkohol absolut ablehnen, fleißig den an Norbert übergebenen Wein vernichtet. Dazu gab es sehr interessante Vorträge und Gespräche.

Die Grazer Murinsel

 

Der Samstag begann schon sehr früh mit einem Frühstück in der Kaserne um 06:30 Uhr. Danach ging es zum Sightseeing nach Graz. Markus hatte uns einen hervorragenden Stadtführer besorgt und so wanderten wir stundenlang gemeinsam mit den Zeltwegern durch das wunderschöne Graz und besichtigten unter anderem das größte noch bestehende Zeughaus der Welt. Das Grazer Bermuda-Dreieck war richtig voll dank des Aufsteirerns. So kamen wir nach der anstrengenden Rundtour durch die Stadt auch noch zu einem leckeren, kühlen Gösser.

Blick hinauf zum Grazer Uhrturm


Den Abend verbrachten wir noch auf einer etwas abgelegenen Jausenstation, der Reicher Hube. Jetzt wissen wir auch, was der Unterschied zwischen einer Brotjause und einer Brettljause ist. Bei der Brotjause sieht man das Brot unter einem Berg Belag nicht mehr. Bei der Brettljause verhält es sich analog.


Ausschlafen durften wir nach all den Strapazen am Sonntag. Nach einem leichten Weißwurstfrühstück durften wir noch die exzellente Führung von Hubert, einem ehemaligen Draken und Saab 105 Piloten mit 15.000 Stunden, durch das Militärluftfahrtmuseum in Zeltweg genießen. Wer hier einmal vorbeikommen möchte, der Zugang ist auch ohne Zutritt zum Militärgelände möglich. Die Exponate sind hier wirklich sehr liebevoll dargestellt.

Eine Leidenschaft - Zwei Nationen - Drei Sportfluggruppen Fliegen verbindet Länder und Menschen


Selbstverständlich sprach Norbert im Namen Aller eine Gegeneinladung zu einem Besuch in Lechfeld aus. Nachdem wir aber nie wissen, wie uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung macht, haben wir ein Pfand in Form eines Bierfasses dagelassen. So kommen wir hoffentlich wieder zu einem Treffen. Sei es mal in St. Johann in Tirol odervielleicht gar  in Portoroz? Wer weiß.

Ach ja, für alle Zweifler: Trotz Sonnenschein, ein Anflug am Samstag wäre immer noch nicht möglich gewesen. Die Entscheidung mit dem Auto zu fahren war also auch im Nachhinein betrachtet goldrichtig.

September 2018

Lechfelder Piloten messen sich im präzisen Fliegen

Sechs Fliegerkameraden der Sportfluggruppe Lechfeld und der BwSfGem Fürsty nahmen am ersten Septemberwochenende am 23. Militärischen Motorflugwettbewerb auf dem Heeresflugplatz in Niederstetten teil.

Schon im vergangenen Jahr war für Rainer und Roland nach achtjähriger Abstinenz klar, 2018 sind wir wieder dabei. Nachdem wir 2012 selbst die Ausrichter dieses Wettberbs waren und  in den Jahren 2014 und 2016 der Zeitpunkt dafür überhaupt nicht in unsere Terminkalender passte, hatten wir heuer endlich wieder die Zeit für eine Teilnahme gefunden. Schnell war mit Olli, der bei früheren Wettbewerben auch schon dabei war, und mit Rainer2 seinen Kopiloten gefunden hatte, ein weiteres Team gefunden. Schliesslich komplettiert wurde unsere SFG Lechfeld-Mannschaft von unserem Jugendteam Felix und Flo(lf) die sich das erste Mal der Herausforderung „Präzisionsfliegen“ stellen wollten.


Aber nicht zu vergessen: Auch von unserem Partnerverein, der BwSfGem Fürsty hatte sich mit Martin und Lukas ein Team gefunden, sodass wir insgesamt vier Flugzeuge aus Lechfeld waren.

Also war die Vorfreude auf das Wochenende natürlich groß! Aber wie das immer so ist, wenn man sich auf etwas ganz doll freut - Die ganze Woche schönstes Sommerwetter, und am Freitag, am Tag des Abfluges, Regen und tief hängende Wolken. Na super!


Die Profis - Besatzung der D - EOGE

Aber der Blick in die Flugwettervorhersage und die Wetterkarten ließ dann doch ein Fünkchen Hoffnung aufkommen. Das Wetter am Nachmittag sollte wenigstens soweit fliegbar werden, dass wir doch bis zur Donau kommen könnten, denn danach würden, so die Vorhersage, die Flugwetterbedingungen signifikant besser werden. Und so entschieden wir, dass wir uns - des Wetters zum Trotz - doch erst erst einmal um 14 Uhr auf dem Flugplatz treffen würden, bevor wir die Flinte ins Korn werfen.                 

Obwohl es regnete war die Sicht am Boden doch ganz passabel und auch die Wolkenuntergrenze schien, von ein paar Wolkenfetzen einmal abgesehen, hoch genug um fliegen zu können. Also war die Entscheidung schnell getroffen: Wir probierens!

 Die Kadetten - Besatzung der D - KFEB

Beim Start um 15 Uhr regnete es immer noch, aber bereits im Querabflug bestätigte sich nicht nur unser erster Eindruck sondern auch der mittlerweile ebenfalls etwas optimistisch gewordene Flugwetterbericht.

Wir mussten zwar noch bis etwa Nördlingen Wolkenslalom fliegen, doch dann stieg die Wolkenuntergrenze auf die vorhergesagten 8000 Fuss an und die Sicht besserte sich auf deutlich über 10 Kilometer, sodass wir etwa nach einer weiteren halbe Stunde ohne Probleme auf dem Heeresflugplatz in der Hohenlohe landeten und von den Niederstettener Fliegerkollegen herzlich empfangen wurden.


Nach dem Erledigen der Anmeldeformalitäten war genug Zeit erst einmal bei einer Tasse Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen durchzuschnaufen und erste Kontakte zu knüpfen. Hauptthema bei den Gesprächen war natürlich auch hier das Wetter, mit dem nicht nur wir zur kämpfen hatten, wie wir dabei feststellen konnten. Einige Teilnehmer mussten deswegen sogar absagen oder ihren Anflug auf den frühen Samstag morgen verlegen.

Die Glücksritter - Besatzung der D - MJFS

Aufmerksam wird beim Briefing zugehört

 

Was müssen wir da jetzt genau machen?


Kein Teilnehmer! Nur zum gucken - Bell UH-1D


Apropos absagen: Leider mussten auch wir Federn lassen. Zwar hat uns das Wetter nicht abhalten können, aber Olli hat sich drei Tage vorher eine ordentliche Sommergrippe eingefangen und war somit nicht nur nicht flugtauglich, sondern überhaupt komplett „out of order“. Also redizierte sich unsere Mannschaft um zwei Piloten und ein Flugzeug.

Am Samstag hatte sich das Regenwetter zum Glück soweit zurückgezogen, dass der Wettbewerb problemlos durchgeführt werden konnte. Nach dem Briefing wurden am späten Vormittag die theoretischen Flugplanungsaufgaben ausgegeben. Überall im Hangar verteilten sich die Besatzungen zum Zeichnen und Rechnen. Während den einen das Planen sprichwörtlich von der Hand lief, rauchten bei den anderen die Köpfe. Der Theorieunterricht den man als Flugschüler genossen hatte ist halt doch schon bisserl lange her :-)

Rollen zum Start...


...zu einem Flug über 100 Minuten...


...höchster Konzentration


Um 12:45 erfolgte schließlich der Start der ersten Maschine und dann jeweils im Abstand von drei Minuten, entsprechend der Geschwindigkeit mit der man geplant hatte, die anderen 13 Flugzeuge. Angefangen von den schnellsten zu den langsamsten damit man auf der Route nicht auf den vorausfliegenden Flieger aufläuft. Unser UL und der Motorsegler waren die letzten zwei Flugzeuge in dieser Reihenfolge die zum Wertungsflug aufbrachen. Wie sich dann aber herausstellte war diese Geschwindigkeit, mit der wir geplant hatten, für beide Flugzeuge zu langsam. Die Flugstrecke muss exakt mit dieser Geschwindigkeit abgeflogen werden und die Wegpunkte sekundengenau überflogen werden, was uns leider deshalb nicht immer gelang, weil wir immer etwas vor der Zeit waren.

Aber das sekundengenaue Fliegen ist bei so einem Wettbewerb nicht die einzige Disziplin, sondern auch das Identifizieren von Bodenmerkmalen und Streckenpunkten aus der Luft gehört dazu und ist besonders für Piloten die dies zum ersten Mal machen oder dieses schon lange nicht mehr gemacht haben eine echte Herausforderung. Beendet wird so ein Wertungsflug schließlich mit einer punktgenauen Ziellandung.

Wiedersehen mit einer "Alten Bekannten" Die "X-Ray-Tango" war einmal eine Lechfelderin


Am besten von unserer Truppe bewältigten diese Aufgaben Martin und Lukas und belegten in der Bundeswehrwertung einen hervorragenden 2. Platz und in der Gesamtwertung den 5. Platz. Aufgrund der Tatsache, dass unsere beiden Vereine an einem Zusammenschluss arbeiten und wir aller Voraussicht nach als Sportfluggruppe Lechfeld in die Zukunft aufbrechen werden, sind wir noch einmal alle zusammen als Mannschaft unter dem Namen der Bundeswehr Sportflieger Gemeinschaft Fürstenfeldbruck angetreten, was uns schließlich den 1. Platz in der Bundeswehr - Teamwertung beschert hat.

Der Rest des Nachmittags nach dem Wettbewerb wurde dazu genutzt eine kleine Stärkung zu sich zu nehmen und die Auflösungen der Aufgaben zu studieren. Während Felix, Lukas, Dominik und Flo die freie Zeit genutzt haben um zum Hotel zurückzufahren und die Sauna zu testen, hatten sich unsere restlichen Piloten zu der Hauptversammlung der Bundeswehrflugsportvereinigung eingefunden. Dafür reiste extra auch Elmar, unser Lechfelder Erster Vorsitzende an, jedoch nicht mit dem Flugzeug wie ursprünglich geplant sondern mit dem Auto, denn bei uns zu Hause war das Wetter bereits wieder so schlecht, dass an Fliegen nicht zu denken war. Der restliche Abend ging schliesslich mit der Siegerehrung und einem exzellenten Buffet in sein Finale und es wurde noch richtig spät.

Martin und Lukas unsere beste Besatzung


Tja, am Sonntag hätte es eigentlich wieder nach Hause gehen sollen - Eigentlich! Aber bereits beim ersten Blick aus dem Fenster war klar, dass an diesem Morgen sogar die Spatzen zu Fuß gehen würden. Auch gesellte sich zu den tiefhängenden Wolken im Laufe des Vormittags wieder der liebe Regen. Wie schon am Freitag wechselten die Blicke wieder vom Wetterbericht auf dem Smartphone zum Himmel und wieder zurück. „Ah, da hinten wird`s jetzt etwas heller..., nein, doch nicht!“ „Mist jetzt regnet`s wieder.“ „Da kommt jetzt doch etwas die Sonne durch...., schon wieder weg!“ So ging das die ganze Zeit.

Gegen Mittag rief Elmar, der ja schon mit dem Auto da war, den „Last call“ aus, dass er wenigstens drei Leute mit dem Auto mit nach Hause nehmen könnte. Also, was machen wir? Schon an diesem Punkt war klar, Martin, Felix und Flo müssen nach Hause, irgendwie, wegen beruflichen Verpflichtungen. „Wenn es nicht geht können wir ja immer noch die Bahn nehmen“. „Oh ja, Gute Idee!“  Nach einigem beratschlagen und rumhören was die Anderen so machen, und vor allem, aufgrund der Tatsache, dass die Niederstettener mittlerweile anfingen Rundflüge zu machen – es war ja auch noch Flugplatzfest – entschieden wir schlussendlich:  Wir probierens......,

..........und schickten unseren Chef nach Hause!

Trotz einiger Fehler: der Mannschaftssieg in der Bundeswehrwertung


Man merke für das nächste Mal: Bei so einer Entscheidung erst einmal die Bahnverbindungen checken!

An dieser Stelle ein großes, großes Dankeschön an Elmar für´s abholen!!

Gegen 15 Uhr starteten wir dann und etwa 15 Minuten später war klar: Umdrehen, das wird nix. Je weiter wir nach Süden kamen, desto mehr glichen sich Wolkenuntergrenze und Topographie an. Weitere 20 Minuten später saßen wir wieder mit langen Gesichtern in Niederstetten. Na das war ja ein ganz exquisiter Griff ins Klo!! Mittlerweile war es auch schon so spät, sodass die Bahnoption eher eine Weltreise geworden wäre, also galt es, kleinlaut und ehrfürchtig, unseren lieben Vorstand anzurufen und ihn zu bitten ober er denn nicht vielleicht doch umdrehen könnte und wenigstens die terminmässigen VIP`s mitnehmen könnte. Obwohl er schon fast näher an zu Hause war als an Niederstetten, war er doch so nett und drehte um und machte sich wieder auf den Weg zu uns "Gestrandeten".

Nun tat sich aber auch noch ein weiteres Problem auf, denn der Blick auf die Wetterkarten versprühte auch für die nächsten 24 Stunden kein großen Optimismus, dass sich das Wetter besser werden würde. Somit war klar dass auch der Montag zum fliegen aus dem Rennen war. Eine weitere Nacht zu bleiben machte nun auch kein Sinn mehr, zumal auch der Dienstag nicht wirklich besser vorhergesagt war.

Der Pokal für die beste Bundeswehrmannschaft wird seit 1983 vergeben, und wurde vom damaligen Verteidigungsminister Manfred Wörner gestiftet.

Das Tiefdruckgebiet hatte sich über Süddeutschland regelrecht festgesaugt. Also musste eine weitere Rettungsmission "gelauncht" werden in Form der Freundin eines Crewmitglieds. Musste schon Elmar fast 70km zurückfahren, musste Sie erst über 200 km anfahren um uns einzusammeln. Sie hatte sich ihren Sonntagnachmittag sicher auch etwas anders vorgestellt.

Auf der Fahrt nach Hause bekamen wir dann das ganze Ausmaß dieses Wetters mit. Wolkenbruchartige Regenfälle und teilweise aufliegende Bewölkung. Nach Hause fliegen wäre nie gegangen. Zum Glück haben wir wenigstens für zwei unserer Flugzeuge einen Hallenplatz bekommen. Der Motorsegler musste leider wegen Überbreite im Freien bleiben.

Das Wetter entwickelte sich in den nächsten 48 Stunden wie vorhergesagt. Erst am Mittwoch hatte es sich soweit wieder gebessert, um unsere Flugzeuge wieder zurück nach Lechfeld überführen zu können.

Dafür dann aber mit Schäfchenwolken und bei guter Flugsicht!

August 2018

"Wir sind reif für die Insel"...

...haben sich acht Vereinsmitglieder gedacht, und mal eben schnell beschlossen, am ersten Augustwochenende zum „Fly-In“ nach Wyk auf Föhr zu fliegen.

Jens, der schon einmal vor drei Jahren dort war und total begeistert wieder zurück kam, hatte dieses Event eigentlich schon das ganze Jahr über auf dem Schirm, und war fest entschlossen heuer wieder nach Nordfriesland zu fliegen.

Und, weil so ein Ausflug natürlich mit mehreren Fliegern mehr Spaß macht, hat er auch schon das ganze Jahr über mächtig Mundpropaganda für dieses Wochenende betrieben, und so waren dann auch relativ schnell Simon und Roland mit von der Partie. Nach ein bisschen rumfragen wer denn sonst noch Lust hätte, haben dann auch gleich noch Elmar und Felix Interesse angemeldet und mit Fredo und Chris genauso schnell ihre Mitflieger gefunden.                  Komplettiert wurde unsere Ausflugsgruppe schließlich durch Jens‘ Bruder Bernhard.

Los geht`s...


Bei Nordstrand...

 

Gerne wären wir schon am Freitag Richtung Norden aufgebrochen aber leider hat bei fast allen von uns das liebe Berufsleben dieses Vorhaben auf Samstag und Sonntag eingegrenzt, so dass uns nur übrig blieb, gleich am Samstag in der Früh loszufliegen.

Unser Ziel: Der Flugplat Wyk auf Föhr


Während Jens und Bernhard gleich direkt nach Büsum gestartet sind, hatten wir für die anderen drei Flugzeug zwei Zwischenlandungen eingeplant, nämlich auf dem Flugplatz der Wartburgstadt Eisenach und in Ganderkesee westlich von Bremen. Zwar wären Elmar und Fredo mit ihrer Europa mit einer Zwischenlandung ausgekommen, und unser Motorsegler hätte die Strecke sogar locker „nonstop“ fliegen können, haben sich aber die vier Kollegen dann doch mit der Ultraleichtbesatzung solidarisch erklärt (weil wenig Reichweite und die langsamsten) und sind gemeinsam mit ihnen nach Norddeutschland „gehoppelt“.

Nach einem kleinen Kaffeeaufenthalt in Ganderkesee, am Rande des Naturparks „Wildeshauser Geest“, ging es am frühen Nachmittag dann weiter auf unsere letzte Etappe. Zuerst ein kleines Stück der Unterweser folgend und dann der Küste entlang bis zu unserem Ziel, die Insel Föhr in der „Friesischen Karibik“.

Die Hallig Hooge...

 

Fliegerwochenende...


Es gibt nichts schöneres als Zelten unter dem Flugzeug...


Die Elbe und der Nord-Ostsee Kanal...


Nach einer Gesamtflugzeit von rund fünfeinhalb Stunden hatten wir dann unser heißes und stickiges Süddeutschland gegen luftiges mildes Meeresklima eingetauscht. Aber leider auch nicht minder trocken, im Gegenteil! Während bei uns im Süden die Wiesen wenigstens noch ein bisschen grün waren, sah die Landebahn vom Flugplatz auf Wyk aus wie ein abgeerntetes Getreidefeld.

Umso verständlicher und eindringlicher war die Bitte der Einweiser nicht auf der Wiese zu rauchen oder sonst in irgendeiner Form mit offenem Feuer zu hantieren.

Da wir bis zum Beginn der Hangarparty, die erst auf 19 Uhr angesetzt war, noch etwas Zeit hatten, hiess es natürlich sofort: „Ab zum Strand!“ Jens und Bernhard, die schon ein paar Stunden vor uns angekommen sind (die rasen immer so:-)), hatten in der Zwischenzeit auch schon eine schöne Strandbar nicht weit weg vom Flugplatz entdeckt und uns natürlich sofort die Position durchgegeben, dass wir uns gleich zu einem „After-landing-Inselbier“ treffen konnten.

Viele hatten den Weg nach Wyk gefunden...

Als wir dann am späten Nachmittag wieder auf den Flugplatz zurückverlegt haben stieg uns schon köstlicher Grillduft in die Nase und die „Fly-In Party“ war auch schon in vollem Gange. Die Föhrer Fliegerkameraden hatten neben zwei Grillstationen ein Salat- und Beilagenbuffet aufgebaut, das keine Wünsche offen ließ und wo auch garantiert niemand hungrig bleiben musste.

Am Strand...

 

...beim campen...


...die Party!


Fast 350 Pilotinnen und Piloten aus allen Teilen Europas haben sich im Hangar zum feiern eingefunden, und wie das halt in der Fliegerszene immer so ist, wurden schnell alte Bekannte entdeckt oder neue Bekanntschaften geschlossen.                      Wenig verwunderlich ,dass bis spät in die Nacht geklönt und gelacht wurde.

Gegen halb elf haben wir uns dann in die Zelte zurückgezogen, denn schliesslich mussten wir am Sonntag wieder den ganzen Weg durch die Republik zurück nach Hause fliegen. Eigentlich wären wir am Morgen mit einer Tasse Kaffee schon glücklich genug gewesen, aber die Mitglieder des Luftsportclub Föhr überraschten uns nochmal mit einem opulenten Frühstücksbuffet von dem sich noch so maches Hotel eine Scheibe hätte abschneiden können. Rührei, Wurst, Schinken, Käse, Marmelade, Obst, natürlich Kaffee oder Tee und Säfte und vieles mehr was ein ordentliches Frühstück so ausmacht, waren reichlich vorhanden.Und so machten wir uns gut gestärkt, kurz vor 10 Uhr wieder auf die Heimreise nach Süden, allerdings erstmal nur für einen kurzen Hüpfer nach Heide-Büsum rüber zum tanken, denn leider war die Tankstelle in Wyk defekt. Angenehmer Nebeneffekt dabei war, daß wir dort auch gleich noch unser „Krabbenbrötchen“ bekommen haben, von dem wir schon die ganze Zeit geträumt haben. Schliesslich kann man ja nicht die Küste nicht wieder verlassen, ohne diese regionale Spezialität gegessen zu haben.

Eine Stunde später haben wir wieder die Elbe überflogen, und uns von der Nordsee wieder verabschiedet. Die Flugsicht von Pol zu Pol machte das navigieren kinderleicht und beinahe die Karte überflüssig. Der Weser folgend war ihr Durchbruch, die Porta Westfalica, zwischen dem Wiehengebirge und Wesergebirge schon von weitem her zu sehen. Da wir schon so früh unterwegs waren und wir ja auch nicht den gleichen Weg wie am Samstag zurückfliegen wollten haben wir den nächsten Tankstopp in Marburg an der Lahn geplant. Dort war nämlich auch gerade Flugplatzfest und lud auch gleich noch ein wenig zum verweilen ein.

Boeing Stearman


Nach einer Tasse Kaffee und einem Stück leckeren Kuchen ging es auf unsere letzte Etappe wieder zurück nach Lechfeld. Als wir etwa zwei Stunden später wieder auf unserem Heimatflugplatz aufsetzten waren Jens und Bernhard natürlich schon lange wieder zu Hause und schlabberten schon ihr „after-flying-Bier“. 

Ach, immer diese Sportwagenfahrer...:-)

Juli 2018

Spontane "MoFi - Party" auf dem Flugplatz

Am 27. Juli war am Abend- und Nachthimmel über Europa die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts zu bewundern und das hat natürlich auch unsere Aufmerksamkeit geweckt.

Denn, als wir am Sonntag eine Woche zuvor im Vereinsheim gesessen und das Wochende ausklingen lassen haben, (ja genau, IM Vereinsheim!! Es gibt in diesem Sommer doch noch Tage wo es auch mal regnet ) lief im Radio ein Beitrag über dieses bevorstehende Naturereignis und der Moderator schob auch gleich noch nach, dass die Wetteraussichten für den betreffenden Freitag sehr gut seien und man wohl einen freien Blick auf unseren Erdtrabanten haben würde.

Start in ein schönes Wochenende...


Die Vorbereitungen werden getroffen...


Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhundert? Und das findet nicht nur am Freitag statt, sondern das Wetter soll auch noch perfekt sein? Na, da waren sich alle Anwesenden schnell einig, dass man sich das doch eigentlich gemeinsam auf dem Flugplatz anschauen könnte. Schnell wurde das ganze Vorhaben noch in den einschlägigen Gruppenchats moderner Medien publik gemacht, und schon hatte sich bis Mittwochabend eine 14-köpfige Gruppe von Hobbyastronomen zusammengefunden und ebenso schnell wurde beschlossen, dass man so ein spezieller Wochenendestart eigentlich unbedingt mit einem gemeinsamen Grillen beginnen müsste.

 

 




Also wurde am Donnerstag noch fix die „Einkaufs-to-do-Liste“ zusammengestellt, und sich auf eine Uhrzeit geeinigt, und schon waren wir bereit für das Himmelsspektakel.

 

Pünktlich am Freitagabend gegen halb sieben Uhr waren Alle im und um das Vereinsheim versammelt und während Letti, Stefan und Roland sofort mit den Vorbereitungen für das Essen begonnen haben, und Martin draussen sein Teleskop einrichtete, war der Rest der Truppe draußen auf der (unserer neuen :-)) Terasse versammelt, und hat in der Sommerabendsonne eben den besagten Start in das Wochenende genossen.

Die Plätze in unserem "Open Air" Planetarium füllen sich :-)

 


Da der Mond sich ohnehin noch mit seinem Erscheinen am Horizont Zeit ließ, konnten wir in aller Ruhe unser Abendessen mit gegrilltem Rindfleisch, orientalischem Gewürzreis, gegrillten Maiskölbchen und Champignons, einem frischen Sommersalat und Speckdatteln genießen. Und haben so unsere Speisekarte gleich passend zu diesem Abend an „Tausendundeine Nacht“ angelehnt.

Sternengucker...


Gegen 21:30 Uhr war es dann schließlich soweit dunkel geworden und auch die letzten Wolken am Osthimmel hatten sich aufgelöst, dass wir einen freien Blick auf den Mond hatten, der bereits die typische schöne rötliche Färbung aufwies und sich langsam zum vielzitierten „Blutmond“ verwandelte. Aber nicht nur die Mondfinsternis alleine, machte diesen Abend zu etwas Besonderem, denn durch die Konstellation der Umlaufbahnen der Planeten an diesem Tag schienen nicht nur Venus und Jupiter besonders hell am Firmament, sondern auch unser Nachbar, der Mars, war als heller orangefarbener Stern direkt unterhalb des Mondes  auch für den nicht so geübten Sternengucker gut zu beobachten.

Das sprichwörtliche „Tüpfelchen auf dem I“ , oder besser - „am Himmel“, war dann in dieser Nacht noch das zweimalige Erscheinen der Internationalen Raumstation „ISS“ über uns.

Gegen 1 Uhr löste sich unsere Gruppe dann langsam aber sicher auf. Nach dem langen Abend machte sich doch, wenig verwunderlich, die Müdigkeit breit und schliesslich wollten wir uns ja am Samstag alle wieder ausgeruht zum fliegen treffen. Dadurch, dass wir uns in so großer Gruppe bereits am Freitag getroffen haben, und dieser Abend so lustig und kurzweilig war, hatte dann der darauffolgende Sonntag irgendwie das „Feeling“, dass ein langes Wochenende zu Ende geht.....

....Mmmmh, eigentlich könnte öfters MoFi sein :-) !  

Der Mond tritt wieder aus dem Kernschatten der Erde...


 

Juli 2018

Solo für Ben...

Der Juli hat bei uns gleich einmal mit einem Highlight begonnen. Ben, mit 14 Jahren einer unserer jüngsten Flugschüler hat sich am Samstag freigeflogen.

Nur 34 Starts waren nötig bis ihm die Fluglehrer Jürgen und Werner die Alleinflugreife bestätigten und ihn kurz vor 18:00 Uhr das erste mal ganz alleine in die 3. Dimesion entliessen, mit dem festen Auftrag das Flugzeug auch ganz sicher wieder zurückzubringen.

Seine drei Soloflüge (drei auf einander folgende Flüge sind für eine erfolgreiche A-Prüfung gefordert) hat unser junger Nachwuchsflieger natürlich ohne Probleme gemeistert ,was jetzt auch niemand verwundert hat, denn schliesslich kommt Ben aus einer Fliegerfamilie, - Opa, Vater, Schwester und die Onkel, - alle sind sie (Segel)Flieger.

Die Laudatio hält natürlich der Ausbildungsleiter...


Der erste Start ganz alleine...

 

Die nächsten Monate wird er nicht nur damit verbringen seine fliegerischen Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern und die umfangreiche Theorie zu büffeln, nein, ab jetzt stehen auch die Tugenden der Geduld und Ausdauer werden ab nun in seinem Lehrplan.

Nach seiner letzten Landung, welche auch gleichzeitig die letzte für diesen Flugtag war, war nun endlich auch der von Ihm sicher lang ersehnte Moment der Fliegertaufe gekommen. Denn ab jetzt ist er kein Fußgänger mehr sondern Pilot.

Viele Vereinskameradinnen und Kameraden waren angetreten um zuerst sein für die Zukunft wichtigstes Instrument, sein Hinterteil, zu eichen und schliesslich zu gratutulieren.


und die erste Landung...
Erst schön...

 

...naß machen,...


...dann Popometer eichen...


...und schließlich...


...herzlich gratulieren!


Denn bis der lang ersehnte Brief mit der Lizenz aus dem Luftamt in den Briefkasten flattert wird es nun noch 19 Monate dauern. Seine Prüfungen in Theorie und Praxis wird Ben schon nächstes Jahr machen können, aber der Flugschein wird erst mit dem 16. Geburtstag ausgehändigt. Aber das sind sicher Kleinigkeiten. „Hauptsache fliegen“

Herzlichen Glückwunsch zum Alleinflug!


Wir wünschen Ben weiterhin viel Spaß , Hammerthermik  und unvergessliche Flüge bei seiner weiteren Segelflugschulung!

Juni 2018

Wir pflastern uns eine Terasse...

Dass unsere Terasse vor dem Vereinsheim nicht mehr ganz sooo toll war, war ja schon lange kein Geheimnis mehr. Der Zahn der Zeit und die Wurzeln unserer "Hausbirken" haben sprichwörtlich an den alten Knochensteinen genagt und gezerrt.

Die Steine, die durch die Wurzeln der Bäume angehoben und aufgeworfen waren, stellten langsam aber sicher ein nicht mehr zu vertretendes Sicherheitsrisiko dar, denn nicht nur Mitglieder und Gäste die nicht mehr so gut zu Fuß sind mussten aufpassen nicht über die tückischen Steinkanten zu stolpern, nein, auch unsere noch sportliche und gelenkige U25- Generation im Verein blieb mit schöner Regelmäßigkeit an den Stolperfallen hängen und kam im Tiefflug entweder ins Vereinsheim geflogen oder aber mit einer akrobatischen Einlage an der abendlichen Gesellschaft beim Feierabendbier vorbeigetänzelt. Es war eigentlich allen klar, dass wir hier Abhilfe schaffen müssen, aber leider mussten wir die Renovierungsarbeiten immer wieder verschieben, weil andere, wichtigere Dinge und Baustellen dazwischen gekommen sind. 

Aus diesem Grunde hat unser Wolfgang einen Betrag von 1.000 € zur Erneuerung der Terrasse gespendet um diesem Mangel Abhilfe zu schaffen.

Unter der Leitung von Simmerl wurde dann in einer gut geplanten Gemeinschaftsaktion das  Projekt Terrasse in Angriff genommen.

Simon, also Simmerl, ist eigentlich unser technischer Leiter aber so gut wie er Flugzeuge bauen und reparieren kann, kann er auch  Fliesen und Pflastersteine legen. Bestimmt war er in seinem früheren Leben einmal ein berühmter ägyptischer Baumeister und hat sicher monatlich Kleopatra mit neuen Tempeln und Palästen bespaßt.

 

Die alten Steine sind schon raus...


Die alten Sitzbänke müssen auch raus.

 

Gut gelaunt gings ans Werk.


Der Bagger hat uns mehrere Stunden Arbeit abgenommen.


Was wollten wir jetzt eigentlich machen?


Dank der Hilfe einer lokalen Baufirma, welche uns freundlicherweise mit Baumaschinen und Werkzeugen unter die Arme gegriffen hat und sogar den Kies und Split gespendet hat, nahm unsere neue Terrasse schnell Gestalt an, den bereits am späten Nachmmittag lagen die terracottafarbenen Pflastersteine in ihrem neuen Kiesbett was natürlich auch nur möglich war, weil sich viele helfenden Hände an diesem Samstag zum Arbeitseinsatz zusammengefunden haben um endlich unseren Outdoorbereich aufzuhübschen.

Die SFG Sky Chefs sorgten für das Catering...

 

Aber nicht nur auf der Baustelle vor dem Vereinsheim steppte der Bär, nein, auch drinnen in der Küche wurde  fleißig gewerkelt, denn arbeiten macht ja auch hungrig. Also waren dort Letti und Roland damit beschäftigt mehrere Kilo Fleisch und Gemüse in eine leckerere Gulaschsuppe „Lechfelder Art“ zu verwandeln, welche dann unseren Bauarbeitern  nach Abschluss des Hauptarbeiten eine wohlverdiente Pause ermöglichte und wieder neue Kraft für die Rest des Tages gegeben hat und wir gegen 18 Uhr endlich Alle auf einer schönen neuen gepflasterten Fläche mit einen kühlen Bier auf das geleistete anstoßen konnten. Was für ein Erlebnis nach der "Felsenlandschaft" der letzten Jahre.

 




Ein zweites Wochenende war dann schliesslich doch noch von Nöten um unsereren neuen Aussenbereich fertig zu stellen. Das Niveau der neuen gepflasterten Fläche ist etwa 15 cm höher als früher, und musste deshalb mit insgesamt 16 Tonnen Humus der Bereich um die Terassen neu angeglichen werden und frischer Rasen angesät werden und der neue Stitzbereich mit Juraschotter aufgefüllt und mit den restlichen Steinen eingefasst werden.

Dass die neue Terasse im ganzen Verein Freude auslöst (wenn man weiss wie es vorher ausgesehen hat, versteht man das) kann man daran erkennen, dass sich spontan noch weitere Mitglieder mit Spenden an den Materialkosten beteiligt haben. Deshalb auch an dieser Stelle: Vielen Dank an die Spender Wolfgang, Rainer und Roland (RoKo).

 

Gaanz viel Männerspielzeug...
Fast schon fertig.

Ebenfalls ein grosses Dankeschön geht an Simon und Martin für die Planung und Organisation, an Fredo der mit den neuen Sitzgruppen gekämpft  (und gewonnen:-)) hat, und an alle anderen fleißigen Bienchen die mitgeholfen haben im Schweiße ihres Angesichts unseren neuen Sommeraufenthaltsbereich mit zu renovieren.

Vielen Dank an Alle die mitgeholfen oder gespendet haben !!!

Der Glücks-Cent wird eingepflanzt :-)


Das große Finale...


Juni 2018

Der Sonne entgegen! 

Kurz vor dem längsten Tag des Jahres fand wieder unser, eigentlich fast schon zur Tradition gewordenes Sunrisefliegen statt. Nach zweimaligem Wetterpech 2016 und 2017 starteten um 04:34 Uhr pünktlich zum Beginn der blauen Stunde fünf Flugzeuge, je zwei Motorsegler und UL’S und ein Motorflugzeug von unserem Flugplatz Richtung Berge.

Von Lechfeld aus ging es direkt in Richtung des Wettersteingebirges um dort über der Zugspitze das Farbenspiel, welches die aufgehende Sonne an die Berggipfel zaubert, zu bewundern.Die Licht- und Schattenspiele die das beginnende Tageslicht und die abziehende Nacht entstehen lassen sind immer wieder faszinierend und gehören mit Sicherheit zu den Höhepunkten eines Sportfliegers.


 



 

Nicht umsonst ist ein Sunriseflug bei vielen Luftsportvereinen ein fester Bestandteil des Saisonkalenders. Und so hat eine große deutsche Fliegerzeitschrift in ihrem Onlineportal Luftsportler dazu aufgerufen Bilder für eine Fotostrecke zu zusenden, von denen schließlich auch eine Auswahl im Augustheft in den Druck gehen würden.

Diesem Aufruf ist Felix, natürlich gerne nachgekommen, und, tataa....!! - eines unserer Bilder hat`s über eine Doppelseite in die Zeitschrift geschafft. Voll cool !!

 

Nachdem die Sonne aufgegangen war und sich alle sattgesehen hatten, hieß es wieder auf Nordkurs Richtung Heimat zu gehen und nach nicht ganz zwei Stunden schwebten unsere Flieger wieder wohlbehalten in Lechfeld ein.

Nach einem kurzen Austausch der Erlebnisse auf der Abstellfläche wurde das Sonnenaufgangsfliegen, wie immer, mit einem Weißwurstfrühstück beendet.


Juni 2018

Auf leisen Schwingen zu den Waldgeistern...

Dass die Segelflugsaison 2018 ja bereits in vollem Gange ist, muss man ja nun nicht mehr extra erwähnen.

Wirft man beim surfen im Internet einen Blick in die einschlägigen Onlineportale, so fallen einem sofort die unzähligen „Targets“ auf die sich zwischen, oder eigentlich müsste man ja sagen „unter“ den  Luftstrassen der großen Verkehrsflugzeugen bewegen und sich bei genauerer Betrachtung als viele Segelflugzeuge entpuppen, unterwegs auf ihren klassischen Rennstrecken entlang der Schwäbischen Alb oder des Alpenhauptkamms.

Natürlich sind an solchen Hammertagen auch unsere Segelflieger nicht mehr zu halten und die Vorhersage des Segelflugwetterbericht des ersten Junisonntags liess wieder auf schöne Streckenflüge hoffen.

Gleich geht es los...

 


Also machten sich an diesem Tag bei uns am Platz sieben Segelflugzeuge startklar und als sich um halb elf über dem Platz die ersten Cumulanten bildeten und somit das Einsetzen der Thermik verkündeten, hiess es für unsere Wolkenwanderer „Anspannen“. In wechselnder Folge starteten die Eigenstarter und die F-Schleppgespanne.

Lautloses Gleiten...


So auch Hubert und Peter mit ihrer DG-500M. Nach dem Anfangssteigflug mit Motor auf knapp 900 m begann auch für sie der reine Segelflug. An Augsburg vorbei führte ihr Flugweg mit wenigen Kreisen den Lech entlang, über die Donau bis zum Naturpark Altmühltal. Fast sinnbildlich dafür wo der legendäre Archaeopterix sein Revier hatte, der den Übergang der Flugsaurier zu den heutigen Vögeln einläutete, kreisten nun fast 150 Millionen Jahre später unsere zwei Segelflugpiloten mit ihrem großen weißen Kunstoffvogel auf der Suche nach Aufwinden.

Im Gegensatz zu den Einsitzern, die den Sprung auf die Schwäbische Alb gemacht hatten, folgte unsere Doppelsitzerbesatzung zuerst mehr oder weniger dem Verlauf der Altmühl um dann weiter mit Nordkurs dem Bayerischen Wald beziehungsweise dem Böhmerwald entgegen zu fliegen.

Über dem "Großer Arber"


Regenschauer über dem Böhmer Wald


Vorbei an Wemding am Rande des Nördlinger Ries



Obwohl nur wenige Sonnenstrahlen durch die starke Bewölkung hindurch kamen und es über den Gipfeln teils kräftig abregnete konnten Hubert und Peter mit ihrer „Papa Romeo“ immer in komfortablen Höhen zwischen 900 m und 1400 m über Grund die Aussicht auf eine in diesem Zwielicht fast mystisch anmutende Landschaft genießen.

Am Dreiländereck Deutschland-Tschechei-Österreich und mit Blick auf den Moldaustausee war der weiteste Punkt des Fluges erreicht und es ging mehr oder weniger über die gleichen Gefilde wieder zurück in die Heimat.


Ein letzer Bart, schon in Sichtweite des Flugplatzes schubste die DG nochmal auf über 1400m. Notwendig wäre er ja für den erfolgreichen Abschluss des Fluges nicht mehr gewesesen, aber, wenn der Thermikgott schon so in Spendierlaune ist muss man das ja annehmen, schließlich will man ihn ja für die Zukunft nicht verärgern.

Zum krönenden Abschluss gab es dann ein gemütliches Abgleiten und einen „Airliner-mässigen“ Endanflug auf die unsere Piste 03.

Nach über acht Stunden wieder zu Hause. Im Endanflug auf den Heimatplatz...


Nach einer Flugzeit von über 8 Stunden und einer Strecke von über 600 Kilometer ging dieser "Funflug" nun zu Ende und man kann sich vorstellen, dass unsere zwei Piloten ihr Flugtag-Abschluß-Bier richtig genossen haben :-)

Mai 2018

Ausflug nach Peiting - Fliegen abseits von Hektik und Stress

Trotz des relativ guten Segelflugwetters entschieden sich Johannes und ich heute einmal mit unserem Ultraleicht, einer Remos G3-600 einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Einfach nur entspannen kann ja auch mal ganz schön sein.

Auf uns wartet eine wirklich gemütliche Fliegerstube mit Schwedenofen. Wir nehmen bei dem schönen Wetter natürlich trotzdem lieber auf der Terrasse mit Holzdielen Platz, die richtiges Urlaubsfeeling aufkommen lässt. Hier findet vom Sofa bis zum Liegestuhl wirklich jeder eine passende Sitzgelegenheit, um die Ruhe zu genießen. Und die ist direkt am Waldrand wirklich wunderbar. Neben uns sind noch zwei weitere Flugzeuge zu Gast. Bei einem Cappuccino kommt man ins Gespräch. Wie immer Fliegergeschichten und Erfahrungsaustausch. Währenddessen slipt sich ein Kibitz in den Platz hinein - kurz Motorenlärm, dann kehrt wieder Ruhe ein. Und so verbringen wir einige Zeit in Peiting - wie lange - man weiß es nicht genau. 

Unser Ziel sollte der eher unbekannte Flugplatz Peiting sein, welcher ausschließlich für Luftsportgeräte zugelassen ist. Er liegt ein kleines Stück südwestlich von Peiting, direkt an einer bewaldeten Hangkante. Nach circa 20 Minuten Flugzeit meldeten wir uns am Funk. Der Anflug gestaltet sich interessant, da man, wenn man in Richtung Westen auf die 24 anfliegt auf seiner linken Seite auf gleicher Höhe am Hang entlang fliegt. Und wie das Motto des Betreibers schon sagt „Fliegen abseits von Hektik und Stress des Alltags“, so wird man schon auf der golfrasentauglichen, wirklich sehr gepflegten 400m langen Graspiste weich und sanft empfangen. Anschließend wird auf dem einzigen Rollweg, der neben einem kleinen Bach verläuft zur Parkposition gerollt. 


Jedoch entschließen Johannes und ich uns dann irgendwann zum Weiterflug, denn vom vielen Nichtstun haben wir Hunger bekommen. Und so legen wir auf dem Heimflug noch einen kleinen Zwischenstopp in Bad Wörishofen ein.

Ein wirklich sehr entspannter Nachmittag, dem sicherlich noch weitere folgen werden! 




April 2018

Erfolgreich in die neue Saison abgehoben!

Nach der Winterpause ging es gleich ohne Anlaufzeit direkt hinein in die neue Saison. Denn bis auf den Ostersonntag, der mangels schönen Wetters ausfiel konnten wir gleich an drei Tagen über das Osterwochenende fliegen und so die neue Saison einläuten. 


Mit durchschnittlich 40 Windenstarts pro Tag ein durchaus beachtlicher Start. Eine Woche später konnten dann schon die ersten Erfolge verbucht werden, als drei unserer Schüler endlich auf den lang ersehnten Kunststoffeinsitzer umschulten. Mit jeweils zwei ASK 13 und zwei Fluglehrern gleichzeitig konnten die Flugschüler abheben und so mancher Scheininhaber startete zum obligatorischen Checkflug mit Lehrer. Und auch an das leibliche Wohl wurde gedacht. Unsere SFG Skychefs kochten wieder einmal hervorragend und versorgten die hungrigen Flieger mit gebratenen Maultaschen mit Kartoffelsalat oder mit badischem Schäufele mit Semmelknödeln. 




März 2018

Nachtflug auf dem Lechfeld

Im Winterhalbjahr ist Nachtflug zwar bereits zu angenehmen Uhrzeiten möglich, jedoch sind die Gelegenheiten an denen das Wetter, welches beim Night - VFR eine ganz besondere Rolle spielt gut ist meistens selten. 


Wenn dann aber eine klare Nacht bevorsteht und die Fluglotsen der Bundeswehr auf dem Lechfeld gleichzeitig auch noch Spätschicht haben, dann ergibt sich für uns als Sportflieger die wunderbare Gelegenheit in den Genuss eines solchen Nachtfluges, direkt an unserem Heimatflugplatz zu kommen. Genau das dachten sich ein paar unserer Piloten und so traf man sich spontan auf dem Platz, um sich dem Nachtflug der Bundeswehr anzuschließen. Während die FWP 149D mit Flugplan Überland flog machte unsere PA28 einen kleinen Rundflug um das Lechfeld und anschließend wurden Platzrunden geflogen, um Nachtlandungen zu trainieren. Nach ca. 2 Stunden Flugzeit traf man sich dann zum gemeinsamen Nachtflugbier am Ofen des schon wohlig geheizten Vereinsheims. 






Februar 2018

Sportfluggruppe Lechfeld unter den Gewinnern des Pescheke Jugendförderpreis!!

Junge Lechfelder Piloten beim Fliegertag des bayerischen Luftsportverbandes 

Einer persönlichen Einladung des Geschäftsführers des bayerischen Luftsportverbandes folgte die Jugend der Sportfluggruppe Lechfeld e.V. Denn ihr Verein gewann den Jugendförderpreis für Jugendarbeit und Ausbildung, welcher vom Luftfahrtversicherer „Peschke“ gestiftet wird. 

 

In die Auswahl kommen Luftsportvereine, die innerhalb eines Jahres mindestens 60 % an Zuwachs von Mitgliedern in der Alterskategorie 14 - 20 Jahre vorweisen können. Die Sportfluggruppe Lechfeld e.V. konnte im Jahr 2017 gleich vier weitere Jugendliche für den Segelflug begeistern und erfolgreich in ihre Jugendgruppe integrieren. Als Anerkennung für den positiven Beitrag zur Nachwuchsförderung des Luftsports in Bayern erhielt die SFG Lechfeld einen Betrag von 300 €, der die vier jungen Neumitglieder finanziell bei ihrer Ausbildung zum Segelflugpiloten unterstützen soll. Neben der persönlichen Inempfangnahme des Preises wohnte unsere Jugend der Mitgliederversammlung des LVB bei und traf anschließend die Jugend der Nachbarvereine. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Saison 2018 und many happy landings! 







Januar 2018

Hinter (je)dem Horizont geht`s weiter

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt aber dennoch befinden wir uns schon mittendrin in der neuen Flugsaison.

Während unsere Flugschüler schon seit dem Herbst fleißig die Theorie des Fliegens studieren, haben sich auch einige Scheininhaber entschlossen ihre Köpfe einmal wieder in die Bücher zu stecken und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

Denn, was wir immer wieder mal auf unseren Ausflügen in die nördlichen Himmelsrichtungen mit einem kleinen Seufzen  feststellen ist: Wenn wir nun die zwei oder zweieinhalb Stunden Richtung Süden geflogen wären, würden wir nun nicht vor SchniPo, Schweinebraten oder Wurstsalat und Co sitzen, sondern irgendwo in Norditalien bei Pizza oder Pasta.   

Zwar unternehmen einige von uns immer wieder kleine Trips nachTschechien oder Dänemark, nach Österreich sowieso, aber Richtung Süden traut man sich halt doch nicht so recht, denn allein schon der Anblick des Luftraumtohuwabohu in den ICAO Karten von Italien und Frankreich erweist sich für Unerfahrene schon gleich als erste Spaßbremse. 

 

Ein Ausflug nach Venedig hat Lust auf mehr gemacht...


Durch den Umstand jedoch, dass seit zwei Jahren die Sportfliegergemeinschaft aus Fürsty bei uns mit am Platz stationiert ist, haben sich für uns quasi über Nacht alle personellen und materiellen Türen geöffnet durch die man gehen muß, um seinen fliegerischen Horizont zu erweitern. Nicht nur, dass wir nun auch Fliegerkollegen an unserer Seite haben, die regelmäßig Ausflüge durch Europa unternehmen, nein, wir haben plötzlich  auch fast eine ganze Hand voll „auslandsflugerfahrene“ (Berufs)Fluglehrer in unseren Reihen. Wenn wir jetzt also daraus also nichts machen würden, wäre das ganz schön doof. Und nichts ist irgendwie sinnloser als mit einer Pilotenlizenz nur um den Kirchturm herumzufliegen.  

Das Interesse am "Auslandsflug- Seminar war groß...

 

Ausreden (Ja aber..., man müsste mal...,ach, ich weiß nicht..., nächstes Jahr könnten wir ja mal...,vielleicht) sind jetzt also kaum noch möglich und so wurde endlich beschlossen Nägel mit Köpfen zu machen und  den Schritt über die Landesgrenzen zu wagen.

Und wie heißt es so schön: Was man nicht übt, dass man nicht kann!

Und Flugsport wird in anderen Ländern ja schließlich auch betrieben.Um diesem Vorhaben jetzt aber auch zum nötigen Erfolg zu verhelfen, ist erst aber einmal eine ordentliche theoretische Einweisung für uns „Laien“ notwendig.

Soll heißen: Ein „Auslandsflugbriefing“ muß also gemacht werden!

Und dafür hat sich Norbert sofort bereit erklärt, sich einmal mit uns hinzusetzen und mit uns die verschiedenen Notwendigkeiten und Besonderheiten bei der Flugvorbereitung, Planung durchzugehen und was alles zu beachten ist, wenn man einen "Crosscountry" ins Ausland unternimmt.  

Am Anfang waren wir nur eine kleine Gruppe von vier wissbegierigen Fliegern. Das ganze war eigentlich nur als eine „Veranstaltung im kleinen Rahmen“ an irgendeinem öden Wintertag geplant. Aber wie das so ist - erstens kommt es anders, zweitens als man denkt.

Man steht am Abend beim Bier zusammen, unterhält sich über das Thema und von dritter Seite kommt: „Oh, wann macht ihr das denn? Das würde mich auch interressieren mich. Kann ich da auch noch dazu kommen?“ 

Logische Antwort „Natürlich! Klar! Komm und mach mit!“

Auch auf die Besonderheiten bei der Flugdurchführung wurde eingegangen...


Nachdem sich diese Szene dann noch zwei, drei Male wiederholt hat, kam dann doch der Verdacht auf, dass bei erheblich mehr Kameraden der Bedarf oder besser der Wunsch an so einer Veranstaltung besteht als wir angenommen haben. Eine darauf hin versendete Rundmail bestätigte diese Annahme. Schon kurz nachdem die Mail versendet war. hatten wir rund 15 Anmeldungen. Und weitere hatten schon die Hand gehoben, dass sie auch kommen möchten. Zum Schluss hatten fast 40 weiterbildungswillige Flieger zusammengefunden. Und mit Stefan hat sich schliesslich auch noch ein weiterer unserer Fluglehrer dazu bereiterklärt, ebenfalls noch einen Beitrag zum Briefing beizusteuern und Norbert bei Unterricht zu unterstützen.  So verwandelte sich unser kleines „Auslandsflugbriefing“ in ein waschechtes Auslandsflugseminar.

 

Ein Filmreisebericht von Florida auf die Bahamas. Für "Anfänger" vielleicht noch etwas "weit weg" :-)

 

Bei so vielen Anmeldungen mussten wir uns dann allerdings um eine neue Räumlichkeit bemühen, denn für unser Vereinsheim waren das etwas zu viele Personen auf einmal. Erst recht wenn man noch etwas mitschreiben möchte. Aber freundlicherweise öffnete der Betreiber des Mannschaftsheims der Lechfeldkaserne seine Türen uns. Angenehmer Nebeneffekt dabei war, dass wir uns nicht nur mit belegten Brötchen und Kaffee zwischendurch stärken konnten, sondern auch eine Mittagspause mit Currywurst und Pommes in unser Programm einbauen konnten.

Nach den beiden interessanten Vorträgen, oder fast schon Unterrichten, von Norbert und Stefan hat sich spontan noch Andi angeboten einen Filmreisebericht zu zeigen und zu kommentieren, als er mit zwei weiteren Mitfliegern von Florida aus mit einer Piper Warrior auf die Bahamas geflogen ist, während er beruflich in den USA war. Dies war nach den beiden vorangegangenen Vorträgen ein perfektes Sahnehäubchen auf unser Seminar und zeigte, dass es durchaus wert ist sich weiterzubilden. 

Was macht mehr Spaß als mit dem Flugzeug zu reisen?


An dieser Stellen noch einmal ein herzliches Dankeschön an Norbert, Stefan und Andi, dass sie sich unseres Wissensdurstes angenommen haben und uns mit vielen Informationen, Wissen, Tipps und Tricks versorgt haben. Und ebenfalls ein großes Dankeschön an unseren netten Kantinier des Mannschaftsheims, der extra für uns geöffnet hat und dafür gesorgt hat, dass niemand in den Unterzucker gefallen ist. Vielen Dank!

Im Frühjahr, wenn so langsam die Tage wieder länger werden, möchten wir nun ein „Follow-up“-Workshop durchführen bei dem wir gemeinsam einen Auslandsflug vorbereiten und durchplanen möchten.  

Und schließlich, als Workshop Praxis-Teil quasi,  soll dann das erlernte auch irgendwann zeitnah seinen Höhepunkt in einem Teller Pasta, Pizza oder Meeresfrüchte in Italien finden... Oder Frankreich...? Kroatien...? Vielleicht Corsica? Spanien...?

Naja, Norditalien wird zum üben wohl erst mal reichen :-)