Sportfluggruppe Lechfeld e.V.

Wo Träume Flügel haben...

Unsere Geschichte...

Am 10. April 1967 wurde die Sportfluggruppe Lechfeld e.V. von Mitgliedern der Luftwaffensportfluggruppe Lechfeld gegründet.

Die ersten Luftwaffensportfluggruppen wurden bereits 1958 nach einem Erlass des Bundesministers der Verteidigung aufgestellt. 10 Jahre später wurden sie in Bundeswehrsportfluggruppen umbenannt. Sie sollten durch  erzieherische Werte und sportlichen Betätigungen die Dienstfreudigkeit des Personals steigern, sowie der Pflege der Kameradschaft dienen. Insbesondere beim Bodenpersonal der Bundeswehr sollte ein Verständnis für die Belange des praktischen Flugbetriebes entwickelt werden.

Im Fluglager in Weißenburg Ende der 60er Jahre


Das erste eigene Segelflugzeug


Nicht lange nach der Indienststellung des Jagdbombergschwaders 32 wurde im Januar 1959 mit dem Aufbau der LwSFG Lechfeld begonnen. Anfang Mai 1959 wurde das erste Segelflugzeug, ein Bergfalke II, mit dem Kennzeichen D-1553 der SFG zugewiesen und am 17. Mai um 09:44 Uhr Ortszeit erfolgte der erste Start mittels Winde die dazu von der Segelfliegerkameradschaft Klosterlechfeld e.V. zur Verfügung gestellt wurde.

Flugbetrieb auf dem Lechfeld


Am Bundeswehr Sternflug in Wittmund 1973

Im Hintergrund zwei Republic F-84F des JaboG32


Da der Erlass des Verteidigungsministerium nur die Ausbildung zum Militärflieger aber nicht zum Sportflieger erlaubte, wurde von 1959 bis 1965 die Ausbildung der BwSFG-Mitglieder zu Segelfliegern in Zusammenarbeit mit der ebenfalls auf dem Flugplatz Lechfeld beheimateten Segelfliegerkameradschaft Klosterlechfeld als Ausbildungslizenzinhaber durchgeführt. Nach Beendigung der Flugsaison 1965 mussten jedoch die zivilen Klosterlechfelder Fliegerkameraden den Fliegerhorst verlassen (geschuldet der Einführung des F-104 Starfighter und der Verschärfung des Kalten Krieges), was zur Folge hatte, dass auch die Ausbildung zum Segelflieger auf dem Lechfeld vorläufig eingestellt werden musste.


Damit die Segelflugausbildung auf dem Lechfeld fortgesetzt werden konnte, gründeten die Mitglieder der LwSFG Lechfeld die Sportfluggruppe Lechfeld e.V. und traten dem Deutschen Aero Club e.V. und Luftsportverband Bayern e.V. bei. Somit wurden die formalen Voraussetzungen für den Erhalt einer Ausbildungslizenz geschaffen. Noch im selben Monat wurde die Segelflugausbildung mit dem eigens dafür erworbenen Segelflugzeug Mü-13 E aufgenommen.



Am 1. April 1980 wurden schliesslich die Bundeswehrsportfluggruppen nach einem Erlass des Verteidigungsministeriums aufgrund von Sparmaßnahmen aufgelöst und die Durchführung des Flugbetriebes und der administrativen Arbeiten wurden vollständig der                  SFG Lechfeld e.V. übertragen.

Die Flotte Mitte der 80er Jahre




Pilatus B4


Der Spaß kam bei uns noch nie zu kurz!


Fluglager


Die Sportfluggruppe Lechfeld e. V. nutzt den Fliegerhorst Lechfeld seither im Rahmen eines mit dem Bund abgeschlossenen Mitbenutzungsvertrages und die fliegerische Ordnung regelt eine Betriebsabsprache mit der örtlichen Flugsicherungstelle der Luftwaffe.


Das Fluggerät, drei Segelflugzeuge Bergfalke II, Ka-8 B, ASK-13 und zwei Motorflugzeuge Do-27, Piper L-18 wurden unentgeltlich der SFG-Lechfeld zur Nutzung überlassen. Während die Segelflugzeuge seit jeher mit einem zivilen Kennzeichen flogen, mussten die beiden Motorflugzeuge erst noch in das zivile Luftfahrzeugregister eingetragen werden. So wurde aus der Do-27, 57+11 die D-EDSM  und aus der Piper L-18, 96+17 die D-EDSL.



Heute ist von den militärischen Wurzeln im Vereinsbetrieb kaum noch etwas spüren. Lediglich das passieren der Kasernenwache und einige zusätzliche kleine Einschränkungen und Vorschriften erinnern daran, dass die SFG Lechfeld einen etwas anderen Hintergrund hat als andere Luftsportvereine.

 



Auch damals wurde schon Leistungssegelflug betrieben

 

Tag der offenen Tür 1983 auf dem Fliegerhorst Lechfeld anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Jagdbombergeschwader 32


Spatzentreffen 1989 auf dem Lechfeld